Nachhaltigkeit durch sanfte Faktoren in der Unternehmenspolitik


Haben Sie die olympischen Spiele auch mitverfolgt? Ich tat es. Am Rande zumindest. Dabei sind mir verschiedentlich (in der Leichtathletik) die Einblendungen der aktuellen olympischen und Weltrekorde aufgefallen. Viele davon liegen weit zurück. Speziell fällt der 400m-Weltrekord der Damen auf. Marita Koch erzielte ihre Bestleistung 1985, also vor über einem Vierteljahrhundert. Die Frage, ob sie damals gedopt war, die lassen wir jetzt gentleman-like beiseite.

Leistungsgrenzen sind oft erreicht Was ich damit sagen will… die Leistungsgrenzen sind weitgehend ausgereizt. Im Leistungssport, aber auch in der Wirtschaft. Im Leistungssport wird den sogenannt weichen Faktoren längst viel Aufmerksamkeit geschenkt (z.B. psychologische Faktoren). Aussagen wie jene des Schweizer 200m-Läufers Alex Wilson, er hätte sich im 200m-Halbfinal an den olympischen Spielen in London mehr auf das Publikum fokussiert, als auf sich selbst, sind im Spitzensport äusserst selten. In meinen Ohren klang das sogar belustigend.

Die Wirtschaft hinkt noch weit hinten nach. Harte Fakten, wie Umsatz- und Gewinnentwicklung stehen an erster Stelle. Zauberbegriffe sind EBIT, EBITDA, Gewinnmaximierung, -optimierung oder ROI. Wie viele Mitarbeitende können eingespart werden, um gleich viel oder mehr Umsatz und Gewinn zu erzielen?

Man muss kein Hellseher, kein Wahrsager sein, um zu realisieren, dass die harten Faktoren nicht mehr allzu lange strapaziert werden können. Die Fakten sprechen für sich. Hier zitiere ich aus dem Artikel «Stilles Drama», der vor rund drei Wochen im deutschen Manager-Magazin erschien: Allein zwischen 2004 und 2010 hat sich die Zahl der burn-out-bedingten Arbeitsunfähigkeitstage in deutschen Unternehmen von 8,1 auf 72,3 pro 1000 Versicherte nahezu verneunfacht!

Doch womit können sich Unternehmen neu positionieren? Indem sie sich neu ausrichten. Indem sie weiche Faktoren in ihre künftige strategische Ausrichtung einbauen. Stillstand ist in diesem Fall nicht unbedingt ein Rückschritt. Jeder Spitzensportler braucht Erholung, Besinnung und Neuausrichtung, um seine Leistungen stetig zu verbessern. Im Business-Kontext kann dieses Innehalten zu Fragen der folgenden Art führen: Wie lernfähig ist meine Unternehmung? Sind die Zielsetzungen der Mitarbeitenden weitgehend mit jenen unserer Unternehmung kompatibel? Vielleicht auch, ob die Firma Zeit, geistigen und örtlichen Raum zur Reflektion zur Verfügung stellt. Und dies auch in den Unternehmenswerten, in der Unternehmensphilosophie verankert. Oder viele weitere ähnliche Fragen…

SOULWORXX beschäftigt sich speziell mit genannten Themen und bietet Expertise im nachhaltigen Business Coaching, bzw. im innovativen Veränderungsmanagement. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf (markus.mueller@soulworxx.ch)!

>> Kurzbericht Alex Wilson an den olympischen Spielen 2012 >> Artikel «Stilles Drama», Manager-Magazin, 18.7.2012

10. August 2012

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