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Wie Kooperation in der Standortvermarktung das Spiel verändert

Einleitung

In der Welt des Standortmarketings sind Kooperationen zwischen verschiedenen Verwaltungsebenen - von Weltregionen bis hin zu Stadtteilen - essentiell, doch oft fehlt es an Effizienz und Zielorientierung. Dieser Artikel wirft einen fundierten Blick auf die Herausforderungen und Möglichkeiten einer verbesserten Zusammenarbeit in der «Vermarktungskaskade».


Die Dynamik bei der Kooperation in der Standortvermarktung

Die Vermarktung von Standorten ist eine Kunst, die Feingefühl, strategisches Denken und vor allem Kooperation erfordert. In einer globalisierten Welt, wo Regionen und Städte um Investitionen, Talente und Anerkennung ringen, wird die effiziente Zusammenarbeit über verschiedene Verwaltungsebenen hinweg immer entscheidender. Von Weltregionen über Länderverbünde bis hin zu Stadtteilen – jede Ebene spielt eine einzigartige Rolle in der Schaffung eines attraktiven und wettbewerbsfähigen Umfelds. Doch obwohl die Theorie einfach klingt, sieht die Praxis oft anders aus. Die Herausforderung liegt darin, alle Ebenen so zu synchronisieren, dass sie nicht nur parallel, sondern auch synergetisch arbeiten. Dieser Artikel untersucht, wie diese Kooperation verbessert werden kann, um die Vermarktung von Standorten effektiver und zielgerichteter zu gestalten.


Infografik mit den zwölf Akteuren auf den unterschiedlichen Ebenen der Standortvermarktung, von der "Welt" über Weltregionen wie bspw. EMEA und Kontinenten zu Wirtschaftsblöcken wie z.B. EU, benachbarte Länder wie die D-A-CH-Region und Nationen, hin zu benachbarten Kantonen/Bundesländern, Kantonen, Metropolitanräumen, Regionen, Kommunen und Quartieren
Komplette Darstellung von 12 Akteuren auf den verschiedenen Ebenen der Standortvermarktung

Kooperationsdefizite: Wo hakt es in der gemeinsamen Standortvermarktung?

Unklare Zuständigkeiten

Ein Hauptproblem in der standortübergreifenden Zusammenarbeit ist oft die Unklarheit der Zuständigkeiten. Ohne eine präzise Definition, wer für welche Aspekte der Standortvermarktung verantwortlich ist, entstehen Konfusion und Konflikte. Beispielsweise sollte ein Land seine Schwerpunkte mehrheitlich auf internationale Investoren legen, während die Stadt sich auf die Förderung lokaler Kleinunternehmen konzentriert. Ergo: Eine über alle Ebenen gut abgestimmte Kooperation in der Standortvermarktung fehlt häufig. Diese Diskrepanzen führen zu widersprüchlichen Botschaften und verwässern die Gesamtstrategie.


Kommunikationslücken

Effektive Kommunikation ist das A und O in jeder Kooperation. In der Praxis mangelt es jedoch oft an regelmässigem und konstruktivem Austausch zwischen den verschiedenen Ebenen. Oft weiss eine Ebene nicht, was die Aufgaben der übernächsten Ebene in der Standortvermarktung sind, bzw. was diese genau macht. Es fehlt an Plattformen, auf denen Informationen geteilt, Strategien besprochen und Erfahrungen ausgetauscht werden können. Diese Kommunikationslücken führen zu isolierten Aktionen, die das Potenzial der gemeinsamen Bemühungen untergraben.


Konkurrierende Interessen

Jede Verwaltungsebene hat ihre eigenen Ziele und Prioritäten, die nicht immer mit denen der anderen Ebenen übereinstimmen. Diese konkurrierenden Interessen können zu einem Wettbewerb statt zu einer Zusammenarbeit führen, was die Entwicklung einer kohärenten und effektiven Marketingstrategie erschwert.


Budgetbeschränkungen

Budgets sind oft begrenzt und ungleich verteilt, was zu einem Ungleichgewicht in der Standortvermarktung führt. Während einige Ebenen über ausreichende Mittel verfügen, um umfangreiche Kampagnen zu finanzieren, kämpfen andere mit knappen Ressourcen. Dieses Ungleichgewicht verhindert eine gleichmässige Entwicklung und Vermarktung, da nicht alle Akteure ihre volle Kapazität ausschöpfen können.


Verbesserungsvorschläge für die Kooperation in der Standortvermarktung

Gemeinsame Brainstorming-Workshops

Eine Lösung für bessere Kooperation in der Standortvermarktung könnte in der Organisation von regelmässigen, gemeinsamen Brainstorming-Workshops zu aktuellen Themen liegen. Solche Workshops bieten eine Plattform für offenen Austausch, Ideenfindung und Konsensbildung. Hier können Vertreter:innen aller Ebenen zusammenkommen, ihre Perspektiven teilen und gemeinsame Strategien entwickeln. Diese Workshops fördern nicht nur die Kreativität, sondern auch das gegenseitige Verständnis und die Anerkennung der unterschiedlichen Herausforderungen und Ziele jeder Ebene.


Digitale Kooperationsplattformen für eine effiziente Standortvermarktung

Die Schaffung einer zentralen digitalen Plattform, auf der sich alle Beteiligten austauschen können, wäre ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Zusammenarbeit. Diese Plattform könnte als Repository* für Informationen, Forschungsergebnisse, Best Practices und Marketingmaterialien dienen. Sie ermöglicht eine effiziente Kommunikation und sorgt dafür, dass alle auf dem gleichen Stand sind. Eine solche Plattform könnte auch Funktionen für Projektmanagement und Kollaboration beinhalten, um die gemeinsame Arbeit an Kampagnen und Initiativen zu erleichtern.


*Ein Repository ist eine Plattform, die dazu dient, digitale Objekte zu speichern und zu beschreiben.


Gegenseitige Gastbeiträge in Marketingmaterialien

Eine Massnahme zur Förderung der Zusammenarbeit könnte in gegenseitigen Gastbeiträgen in den Marketingmaterialien der verschiedenen Ebenen bestehen. Durch das Teilen von Einblicken, Erfolgsstorys und spezifischen Kenntnissen kann ein besseres Verständnis für die Arbeit und Herausforderungen der anderen Ebenen entwickelt werden. Dies schafft nicht nur eine stärkere Verbundenheit, sondern auch eine kohärentere Gesamtstrategie, da jeder Beitrag zum grösseren Bild beiträgt.


Rotierende Verantwortlichkeiten

Ein weiterer Ansatz könnte die Einführung rotierender Verantwortlichkeiten sein. Bei diesem Modell übernimmt jede Ebene zeitweise die Führung bei gemeinsamen Projekten. Dies fördert ein tieferes Verständnis der Herausforderungen und Möglichkeiten auf jeder Ebene und trägt dazu bei, ein Gefühl der Verantwortlichkeit und des Engagements für das Gesamtprojekt zu entwickeln.


Gemeinsame Fortbildungen

Die Durchführung gemeinsamer Fortbildungen für Mitarbeitende aller Ebenen kann ebenfalls einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der Zusammenarbeit leisten. Solche Schulungen könnten sich auf Themen wie interkommunale Kommunikation, Konfliktmanagement und kooperative Marketingstrategien konzentrieren. Dies stärkt nicht nur die individuellen Fähigkeiten, sondern fördert auch ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl und eine Kultur der Zusammenarbeit.


Diese Massnahmen sind darauf ausgerichtet, die vorhandenen Defizite in der Kooperation zu überwinden und eine effizientere, zielgerichtete Vermarktung von Standorten zu ermöglichen. Durch kreative Ansätze und eine verstärkte Fokussierung auf gemeinsame Ziele können die verschiedenen Verwaltungsebenen zusammenarbeiten, um ihre Regionen attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen. Indem sie ihre Ressourcen bündeln, Kommunikationsbarrieren abbauen und eine Kultur der Kooperation fördern, können sie das volle Potenzial ihrer Standorte ausschöpfen.


In der Summe bedeuten diese Vorschläge einen Paradigmenwechsel in der Art und Weise, wie Standortvermarktung betrieben wird. Sie erfordern ein Umdenken und eine neue Herangehensweise, die über traditionelle Grenzen und Denkweisen hinausgeht. Doch die Vorteile, die sich aus einer solchen umfassenden und kooperativen Strategie ergeben, sind klar: stärkere, attraktivere und erfolgreichere Standorte, die gemeinsam mehr erreichen, als es jede Ebene für sich allein könnte.


Diese Massnahmen sind nicht nur theoretische Konzepte; sie sind praktische Schritte, die von Standortverantwortlichen auf allen Ebenen umgesetzt werden können. Sie bieten die Möglichkeit, bestehende Herausforderungen zu überwinden und neue Chancen für Wachstum und Entwicklung zu erschliessen. Durch kreative, unerwartete Ansätze und eine starke Betonung der Zusammenarbeit kann die Vermarktungskaskade von Standorten revolutioniert werden, um eine nachhaltige und erfolgreiche Zukunft für alle Beteiligten zu schaffen.


Cheat Sheet: 5 Do's und Dont's in der kooperativen Standortvermarktung

Do's

  1. Setze gemeinsame Ziele.

  2. Teile Ressourcen und Informationen.

  3. Nutze moderne Technologien für die Zusammenarbeit.

  4. Führe regelmässige Feedback-Runden durch.

  5. Innoviere durch interdisziplinäre Teams.

Dont's

  1. Vermeide Doppelarbeit.

  2. Vermeide Informationsüberflutung.

  3. Setze nicht auf isolierte Marketingstrategien.

  4. Unterlasse Mikromanagement.

  5. Vermeide zu starre Strukturen.


Fazit: Mehr Kooperation in der Standortvermarktung mach Sinn!

Die effiziente Vermarktung von Standorten erfordert ein kooperatives Vorgehen über alle Verwaltungsebenen hinweg. Durch verbesserte Kommunikation, gemeinsame Zielsetzung und den Einsatz moderner Technologien lassen sich Synergien schaffen und die Standortattraktivität steigern. Letztendlich geht es darum, die Stärken jedes Standorts zu nutzen und in einer harmonischen Gesamtstrategie zu vereinen.


SOULWORXX: Der Kooperations-Katalysator für Standorte!

Willkommen in der Welt von SOULWORXX, wo wir die Kunst der Standortvermarktung und -innovation neu definieren – mit einem festen Blick auf das grosse Ganze. In einer Ära, in der Kooperation über Verwaltungsebenen hinweg oft mehr Mythos als Realität ist, springt SOULWORXX in die Bresche. Unsere Mission? Wir bringen Regionen, Städte und Stadtteile an einen Tisch – oder besser gesagt, an ein virtuelles Lagerfeuer, um gemeinsam mehr zu erreichen. Hier sind sechs Angebote, die zeigen, wie wir dabei helfen können:


  1. Interkommunale Kreativ-Workshops: SOULWORXX organisiert Workshops, in denen Vertreter verschiedener Verwaltungsebenen zusammenkommen, um gemeinsame Visionen zu entwickeln und kreative Lösungen für alte Probleme zu finden. Stell dir vor: Eine Stadtpräsidentin und Kantonsrät:innen malen gemeinsam an der Zukunft ihrer Region.

  2. Virtuelle Tandem-Partnerschaften: Matching-Tipps für Städte, Gemeinden und Regionen, um von den Besten zu lernen. Tauscht euch aus über die Grenzen hinweg, von einem virtuellen Coffee Date bis zur langfristigen Partnerschaft.

  3. Kooperations-Kickstarter-Kampagnen: SOULWORXX entwickelt massgeschneiderte Marketingkampagnen, die die Einzigartigkeit und Stärken jeder Ebene hervorheben und gleichzeitig das gemeinsame Ziel betonen. Ein bisschen wie Tinder, aber für erfolgreiche Standortvermarktung.

  4. 360° Feedback- und Innovationsforen: Regelmässige Veranstaltungen, bei denen Feedback und Ideen von Bürgern, Unternehmen und den verschiedenen Verwaltungsebenen gesammelt werden. SOULWORXX sorgt dafür, dass jede Stimme gehört wird – von der leisesten bis zur lautesten.

  5. Kreative Content-Creation für jedes Level: Ob Blogs, Videos oder Augmented Reality – wir erzählen die Geschichte Ihres Standorts auf innovative Weise, sodass jede Ebene glänzen kann. Vom Kantonskäse bis zum Stadtteil-Original.

  6. Nachhaltigkeits- und Innovations-Think-Tanks: Gemeinsame Denkfabriken, die sich den grossen Themen unserer Zeit widmen. SOULWORXX hilft dabei, nachhaltige und innovative Lösungen zu entwickeln, die nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch in der Realität funktionieren.


Bei SOULWORXX glauben wir, dass Kooperation und Kreativität die Schlüssel zum Erfolg im Standortmarketing sind. Mit unseren innovativen Services schaffen wir nicht nur Mehrwert für eure Region, sondern auch ein starkes, kooperatives Netzwerk, das bereit ist, die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu meistern.


Interessiert? Nehmt doch über die folgende Maske Kontakt mit uns auf! Wir freuen uns darauf, unser Wissen aus Standortmanagement, -marketing und Innovation aus den letzten knapp 25 Jahren weiterzugeben und mit euch kreative Lösungen für euren Standort zu entwickeln.




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